Meine Tipps und Ratschläge für Moms

Hallo liebe Moms, wenn ihr hormongefüllt euch auf den Weg macht in ein Fachgeschäft für Babysachen und einer engagierten Verkäuferin in die Hände fallt, dann kauft ihr am Ende Sachen, die euer Kleines überhaupt nicht benötigt, die euch aber aufgeschwatzt werden (das ist GUT und WICHTIG) – und schade um das schöne Geld und schade, dass euer Kleines nichts davon habt und schade, dass ihr den Krempel hinterher kaum los werdet. Deshalb zum Thema: was ist besser Wiege oder Bett und wie kann man die Kleinen gut transportieren? Da möchte ich gern ein paar Tipps geben:

1. Wiege oder Stubenwagen sind optisch was feines, allerdings sind sie unpraktisch und teuer. Die Kinder können zwar von der Größe her, lange drin liegen, aber nicht vom Gewicht her. Nach wenigen Wochen hat so etwas ausgedient, weil weder Wiege noch Stubenwagen mit einem Lattenrost und einer strapazierfähigen (rückenfreundlichen) Matratze ausgestattet sind. Deshalb bekommen die Kinder sehr schnell Schmerzen, können nicht gut liegen und sind deshalb quengelig. Ausserdem ist es sehr ungesund für den Rücken. Und daher ist ein Kinderbett praktischer. Um das Kinderbett gemütlicher zu machen kann man z. B. ein Stillkissen (DAS praktische Allroundtalent!) hineinlegen. Man kann das Stillkissen auch auf einer Krabbeldecke verwenden, als Nestchen. Oder man legt das Stillkissen als Minibett auf das eigene große Bett. Eine praktische Anwendung, um die Kleinen auch mal woanders hinlegen zu können ist eine WIPPE – und zwar eine total einfache schlichte (nicht diese musikbeschallten elektrischen Monsterwipppen – die kosten ein Vermögen, sind totaler Quatsch und braucht kein Baby, eher ein Ding für die Eltern.) Wippe mit z. B. Kuscheltier oder so etwas, was man auch am Kinderwagen befestigt. Mehr brauchen die Kleinen nicht.2. Es gibt ja diese Aufsätze, auf die man den Maxicosi befestigen kann, um damit durch die Gegend zu fahren. Der Maxicosi ist wichtig für die Autofahrten. Ansonsten sollte sich das Kind nie lange in dem Ding aufhalten, weil auch der Maxicosi keine gesunde Rückenhaltung fördert. Deshalb sind diese Untersätze auch eher schlecht. Am besten liegt das Baby flach, weil der Rücken noch sehr “weich” ist und sonst verformt werden kann. Also Kinderwagen – flach, als Kopfkissen nur ein Tuch. Oder ein guter Buggy, der in die flache Liegeposition gestellt werden kann. Wichtig ist, dass das Kind flach liegt und die Rückenlehne stabil ist. Hilfreich ist da zur Unterstützung z. B. ein guter Fußsack.

3. Im Kinderbett sollte kein Kopfkissen sein, sondern ebenfalls ein Handtuch. Ideal ist zudem ein Schlafsack oder eine leichte Decke. Es gibt für teuer Geld diese Stützkissen, die ein herumrollen des Babies verhindern sollen. Spart euch das Geld, ein einfaches zusammengerolltes Handtuch erfüllt denselben Zweck.

Spart euch die ganzen Dinge, die gut umworben werden. Moms möchten zwar immer das Beste für ihr Kind und die Hormone tun ihr übriges. Aber ihr braucht das meisste gar nicht. Das Versorgen von Kindern kostet eine Menge Geld und je größer sie werden, desto weniger könnt ihr gebraucht kaufen und desto mehr ist gute Qualität wichtig (besonders bei Schuhen, Möbeln, etc.) Spart das Geld und versucht am Anfang, soviel wie möglich zu leihen oder gebraucht zu kaufen und legt euch etwas Geld auf die “hohe Kante”. Euer Kind bekommt so wenig mit von dem ganzen Schnickschnack der angeboten wird und später springen dafür ein paar teure Turnschuhe raus oder eine Klassenfahrt etc.

4. Die ersten sechs Monate sollte das Kind auch in keinen Hochstuhl oder überhaupt sitzen (auch wenn das so niedlich aussieht und es viele einfach machen). Erst mit sechs Monaten ist das Kind soweit, dass ein guter Hochstuhl am Tisch angebracht ist.

5. Gleiches gilt für die Kleidung: da die Kleinen viel liegen, sind Einteiler (Strampler) praktischer und bequemer, als Jeans und ähnliches. Legt euch selbst mal stundenlang mit einer Hose mit Knopf auf den Bauch oder den Rücken – das drückt ziemlich.

6. In manchen Städten gibt es die sogenannten Windelwagen – da kann man 1 x im Monat oder öfter günstige Windelpakete kaufen, die teilweise Ausschussware sind und bei denen man einiges sparen kann.

7. Zum Baden ist ein Tummy Tub (Badeeimer) schön, weil er den Mutterleib simuliert. Zum Baden reicht neben warmen Wasser ein bisschen Milch und ein Teelöffel voll Olivenöl. Das ist schön für die Haut und man spart das Cremen.

8. Sonnenschutz ist immer wichtig. Bei der Sonnencreme nicht sparen – hoher Lichtschutzfaktor und ein Sonnenhut mit LF und Nackenschutz. Bei einer Sonnenbrille auch immer auf eine gute Qualität achten.

9. Beim Kinderarzt fragen, ob es alternativ Globuli oder etwas pflanzliches gibt. Die wenigesten Ärzte weisen darauf hin und die Kleinen schon früh mit Chemie vollzustopfen, wenn es NICHT zwingend notwendigt ist, kann so vermieden werden.

Die Hebamme kommt bis ca. 6 Wochen nach der Geburt zu euch nach Hause. Scheut euch nicht alle Fragen zu stellen, die ihr habt. Auch wenn euch etwas seltsam vorkommt oder ihr unsicher seid – es ist vieles neu für euch und ihr lernt jeden Tag mehr über euer Kind. Sicherheit gibt euch Ruhe und das beruhigt auch das Kleine.

Vielleicht ist der ein oder andere Tipp ja interessant für euch – alles Gute Moms!