Und bist Du nicht willig,.....

 

 

Es geistern derzeit so einige Meldungen durch die Medienlandschaft, dass ich der Meinung bin, ich kann auch meinen persönlichen Senf dazu beitragen.   

Zum Beispiel habe ich mich ja längst in vergangenen Kolumnen darüber echauffiert, wie leichtfertig man heute mit den Begriffen "Verantwortung", "Familie", "Vater sein", "Versorgung", "Pflichtgefühl", "Elternschaft" und "Werten" umgeht. Im Prinzip so, wie man(n) mit vielen Dingen umgeht: Man weiss es, man sieht es, aber man(n) fühlt ich sich nicht angesprochen. Man(n) ist einfach nicht verantwortlich. Lieber weggucken, sich nicht angesprochen fühlen und es einfach jemand anderem überlassen.

 

Als Alleinerziehende ist man ja praktisch in der Situation, dass sich ein anderer aus der Verantwortung gezogen hat. Denn man ist nicht unbedingt alleinerziehend, weil man getrennt ist, Irrglaube! Alleinerziehend bedeutet, dass man tatsächlich die Verantwortung der Erziehung allein trägt und lebt. Ich erziehe allein - unabhängig, was das Gericht an Sorge beschlossen hat. Jaha, natürlich teilt man sich oftmals das Recht auf die Sorge. Aber wie sieht der Alltag tatsächlich aus? Im Prinzip sorgt man allein, der andere fordert dann und wann seine RECHTE ein. So sieht es doch aus!

 

Damit arrangiert frau sich (es sind ja überwiegend die Frauen). Nicht umsonst sagt man uns ja nach, wir seien Multitaskingfähig, durchaus in der Lage, mehr als eine Sache zu erledigen.

 

Während ich also so im Blätterwald der Yellowpress wusele, springt mir die aktuelle Lovestory eines holländischen Fussballspielers und seiner Trulla ins Auge. Er wird zwar (angeblich, wir gehen mal davon aus, es ist so) Vater, aber das hindert ihn scheinbar nicht, seine schwangere Freundin mal eben sich selbst zu überlassen und sich anderweitig neu zu orientieren. Merke: auch ein Kind löst keinerlei Pflichtgefühl aus. Man mag über die verflossene Dame denken, was man will, sie wird sicherlich finanziell nicht so arg darunter leiden, aber - es ist wie es ist - sie ist allein mit Kind(ern). Und dass, weil das Kind ja in ihrem Bauch sitzt und sie sich nicht so einfach der Verantwortung entledigen kann. Da haben es die Herren schon deutlich einfacher: "Brüte mal nett zu Ende und dann komm ich vielleicht mal vorbei, wenns denn so passt". Super. Schöne Vorbilder! Und was für ein Sportsmann. Fairplay oder wie?  Was aber, wenn man an einen Befruchter geraten ist, der sich nicht nur der moralischen Verantwortung entzogen hat, sondern auch finanziell sagt: Nö! Was dann?  Denn davon gibt es heutzutage immens viele. Unglaublich viele Herren, die ihr Sperma verteilen, Nachwuchs zeugen und sich dann gar nicht mehr daran erinnern können, wie das wohl passiert sein kann? Kannten sie die Dame? Hmmmm.... Oder liegt ihnen etwas am Kind? Nöööööö.... Soll sich doch die Mutti allein drum kümmern. Soll sie doch bitteschön Vollzeit arbeiten gehen oder dem Staat auf der Tasche liegen, aber doch bitte nicht dem Spender etwas abverlangen.  Den meisten getrennten Vätern ist es zum Glück NICHT egal, was aus dem Nachwuchs wird. Sie sorgen finanziell und oftmals auch durch Kontakt, Betreuung, etc.   

Aber es gibt eine Vielzahl von Spendern, die dem nicht nachkommen. Die sich darauf verlassen, dass sie mit viel Ignoranz und Sturheit vom Staat und von der Mutter in Ruhe gelassen werden und sich dann ggf. fleissig weiter vermehren können.

 

Der Staat kommt heute für bis zu maximal 72 Monate - gerechnet von Geburt bis zum 12. Lebensjahr des Kindes dafür auf. Innerhalb des Zeitraumes können diese 72 Monate genommen werden und MÜSSEN sogar, sonst verfallen alle weiteren staatlichen Leistungen wie z. B. Wohngeld. Natürlich möchte der Staat das Geld auch zurückbekommen und versucht seinerseits dem Schuldner auf die Pelle zu rücken. Aber nicht mit soviel Engangement, weil das sehr zeitintensiv ist (die offizielle Version....).

 

Als Kindesmutter hat man die Möglichkeit, per Strafanzeige wegen Unterhaltspflichtverletzung gegen den säumigen Penner vorzugehen. Aber ... die Staatsmühlen maaaahlen seeeeehr laaaaang(gähn)sam. Fast so, als würden sie sich scheuen, irgendeine Regelung treffen zu müssen. Es gibt vielleicht eine Auflage: "Zahlen Sie sechs Monate lang pünktlich und wir vergessen die Angelegenheit." Macht der Schuldner das, dann ist Ruhe. Wenn er nach sechs Monaten wieder aufhört, tja, dann kann die Mutter ja nochmals eine Strafanzeige starten. Das zieht sich dann endlos hin. Macht er das nicht, auch egal. Das Verfahren kann JAHRE(!!) dauern, weil man irgendwie scheinbar nicht weiss, wie soll man einen Vater dazu bringen, sich verpflichtet zu fühlen. Wie soll man ihm begreiflich machen, dass das Kind deutliche Nachteile hat, durch den fehlenden Unterhalt?

 

Oder auch: Wie soll man einem verantwortungslosen Arschloch begreiflich machen, dass er, wenn er schon zu doof zum verhüten ist, seinen Schwanz doch bitte in die Tür klemmen und mit dem Schlappen draufhauen sollte, wenn er nicht mal bereit ist, für das Ergebnis seiner Ejakulation zu sorgen? Mit Vernunft kommt man an so einen Idioten doch gar nicht heran. Der denkt doch, was interessiert mich die Frau und nicht: oh, dass ist ja auch MEIN Kind, da möchte ich doch, dass es dem gut geht.

 

 Und ich finde, die Lösung ist dabei ganz einfach:  Jeder Spender, der nicht in der Lage ist finanziell für sein Kind aufzukommen, sollte auf Staatskosten zwangsweise zu einer Vasektomie verpflichtet werden. Das würde bedeuten, er kann weiterhin schön in der Gegend herumspasseln - ohne das er mit Folgen rechnen muss (mal abgesehen von der Pest, AIDS oder ähnlichem).  Denn - wer für ein Kind nicht sorgen KANN und nicht sorgen WILL, der sollte auch nicht die Möglichkeit haben, sich noch weiter zu vermehren. Die Ausrede mit:"Mit der Frau ja, mit der Frau nein" ist sowas von verlogen - denn: es geht hier allein um das Kind und nicht um die Mutter. Und da bin ich als Mann immer in der Pflicht. Fertig.  

 

Durch diese Maßnahme würde der Staat erstens auf lange Sicht viel Geld sparen für Kinder, deren Väter sich nicht kümmern wollen (Unterhaltsvorschuss, Vaterschaftsfeststellungsklagen, etc.) und zweitens wäre es eine sehr abschreckende Strafe, die sicherlich zukünftigen säumigen Vätern schneller "behilflich" ist, ihrer Verpflichtung nachzukommen.

 Jetzt zu sagen: und was ist mit den Müttern? Ihr Herzchen, es sind doch bislang die MÜTTER die sich kümmern und - ich weiss, es fällt schwer, aber liebe Spender, DENKT doch einmal nach: glaubt ihr ernsthaft, dass eine Frau freiwillig schwanger wird, um dann für ein paar Euro Unterhalt sich selbst komplett auf das Kind einzustellen? Immer zurückstecken muss, allein alles erledigen und schaffen muss? Ernsthaft? So debil könnt nicht mal ihr sein, dass ihr das denkt.

 

Von daher: Ich fordere eine Vasektomie für alle säumigen Väter.

 

Demzufolge kann sich der Fussballer ja - sofern er sich das finanziell leisten kann - noch fröhlich weiter vermehren. Wenngleich auch das sicherlich für seine Kinder nicht schön ist, denn auch dort fehlt es - die Verpflichtung zur Familie stehen zu wollen.